Freihändiges Fahren wird ab dem 1. September in Frankreich zugelassen

Ab dem 1. September 2022 wird in Frankreich autonomes Fahren der Stufe 3 zugelassen.In diesem Artikel kommen wir zu den Bedingungen, von denen Fahrer profitieren können, und zu den rechtlichen Implikationen der Nutzung dieser Technologie.

Kredite: Tesla

Wir haben darüber in unseren Kolumnen im Juli 2022 gesprochen. Seit dem 14. Juli 2022 ist das autonome Fahren der Stufe 3 innerhalb der Länder der Europäischen Union zugelassen. An diesem Tag wurde Artikel 34-Bis des Wiener Übereinkommens, der den Verkehr von Fahrzeugen innerhalb der Mitgliedstaaten vorsieht, geändert, um die Verwendung dieser Technologie zuzulassen.

Allerdings wurde darauf hingewiesen Jedes Land muss Gesetze erlassen, um die Bestimmung auf seinen Nationalstraßen zu bestätigen. Allerdings und in Bezug auf Frankreich, Autonomes Fahren wird ab dem 1. September 2022 zugelassen. Beachten Sie, dass die Informationen nicht neu sind, da ein im Juli 2021 verabschiedetes Dekret verabschiedet wurde, um die Einführung des autonomen Fahrens der Stufe 3 in Frankreich genau vorzubereiten.

Zu diesem Anlass wurden auch Änderungen an der Straßenverkehrsordnung und der Transportordnung vorgenommen. In diesem Artikel werden wir uns ansehen, was die autonome Fahrberechtigung der Stufe 3 in Frankreich bedeutet.

Die Auswirkungen des freihändigen Fahrens in Frankreich

Zunächst ist zu bedenken, dass bis dahin in Frankreich nur autonomes Fahren der Stufe 2 zugelassen war.Dieser Schritt besteht aus zwei Hauptmerkmalen: adaptive cruise control und Spurhalteassistent. Hier können Autofahrer die Hände nicht vom Lenkrad nehmen, da die Technik es nicht erlaubt, das Auto ohne Fahrer zu lenken.

Gold, Stufe 3 bietet Teilautonomie da der Benutzer das Lenkrad loslassen kann. Dies ist das System, das die meisten fahrbezogenen Aktivitäten abwickelt. Dem Fahrer wird jedoch empfohlen, wachsam zu bleiben, um im Falle eines Problems die Kontrolle wiederzuerlangen.

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Ein sehr spezifisches Framework für die Nutzung des freihändigen Fahrens

Na sicher, Der französische Gesetzgeber hat sehr spezifische Bedingungen auferlegt haben das Recht, autonomes Fahren der Stufe 3 zu aktivieren. Hier sind sie im Einzelnen:

  • Das Fahrzeug muss sich auf einer für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Straße befinden, die mit einer zentralen Trennwand ausgestattet ist
  • die Höchstgeschwindigkeit darf 60 km/h nicht überschreiten
  • und wie oben erwähnt, muss der Fahrer jederzeit in der Lage sein, die Kontrolle wiederzuerlangen

Mit anderen Worten: Die Nutzung des autonomen Fahrens der Stufe 3 ist hauptsächlich für Fahrer gedacht, die in Staus auf Autobahnen und Vororten stecken bleiben. Ein weiterer wichtiger Punkt, beachten Sie ihn Der Fahrer haftet nicht im Falle eines Unfalls bei aktivierter Freisprecheinrichtung. In der Tat und in den Augen der französischen Gesetzgebung Strafrechtlich haftet der Hersteller.

Was die Höchstgeschwindigkeit betrifft, ist zu beachten, dass sich die Dinge in Kürze ändern können. Da, Frankreich plant, bald neue UN-Vorschriften zu verabschieden. Es wird es selbstfahrenden Autos der Stufe 3 ermöglichen, mit der Höchstgeschwindigkeit von zu fahren 130 km/h statt 60. Allerdings müssen sie Fahrzeuge automatisch überholen können.

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Bildnachweis: Mercedes EQS

Welche Autos sind betroffen?

So viel vorweg, die Autos, die mit dem autonomen Fahren der Stufe 3 kompatibel sind, stehen in Europa im Moment sowieso nicht vor den Toren. Im Moment können es nur zwei Modelle behaupten: Mercedes-Benz S-Klasse und Mercedes-Benz EQS. Dennoch sind diese Luxuslimousinen noch nicht für den Einsatz dieser Technologie auf französischen Straßen zugelassen.

Mit anderen Worten, ab dem 1. September 2022 In Frankreich ist kein Auto für autonomes Fahren der Stufe 3 zugelassen. Allerdings könnten sich die Dinge in den kommenden Wochen/Monaten schnell ändern. Auf dem Papier sind die Teslas mit dieser Technologie kompatibel, wobei die vollautonome Fahrfunktionalität (FSD oder Full Self Driving) mehrere Monate in den USA getestet wurde.

Allerdings hat sich der amerikanische Hersteller noch nicht entschieden, seine Fahrzeuge für den Einsatz von FSD und Autopilot auf französischen Straßen zu homologieren. Diese Zurückhaltung überrascht nicht. Bei der strafrechtlichen Haftung des beteiligten Herstellers im Falle eines Unfalls muss dieser zweimal überlegen.

Quelle: Les Echos

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